
Die anhaltende Hitze und fehlende Niederschläge belasten derzeit auch im Hochtaunuskreis die Trinkwasserversorgung. In mehreren Kommunen stehen die Wasserampeln auf Gelb oder Rot. Für unsere Mitglieder in Bad Homburg, Oberursel und Kronberg heißt das: Bitte gehen Sie weiterhin besonders sparsam mit unserem wertvollen Gut um. Auch kleine Einsparungen des Trinkwassers im Alltag helfen dabei, die Versorgung für alle Menschen stabil zu halten.
Die kommunalen Hinweise sind eindeutig: Trinkwasser soll nur dort eingesetzt werden, wo es wirklich notwendig ist. Ein erster Schritt zum Einsparen wäre das Gießen von Pflanzen im Alltag stark einzuschränken. Wer das Wässern nicht ganz lassen kann, sollte es zumindest effektiv machen. Das heißt bitte nur nachts mit der Gießkanne losziehen oder die Morgen- und Abendstunden nutzen, den Wasserstrahl nicht direkt auf die Blätter richten, sondern das Erdreich der Pflanzen gut durchfeuchten. Generell ist es besser, seltener und gründlich zu gießen, als täglich nur ganz wenig Wasser zu nutzen. Wenn vorgesorgt wurde, sollte zuerst gesammeltes Regenwasser verwendet werden und dann erst Trinkwasser.
In der Wohnung gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, um Wasser einzusparen. Besonders wirksam sind einfache Routinen im Alltag. Und im Badezimmer gibt es gleich mehrere Dinge, die man beachten kann: Es ist immer ein erster Schritt zu duschen, statt zu baden. Beim Zähneputzen oder Einseifen sollte der Wasserhahn zugedreht sein. Es sind diese kleinen und bewussten Schritte, die am Ende des Tages viel Wasser einsparen. Wer auf der Toilette sitzt, kann danach die „WC-Spartaste“ drücken und spart damit viele Liter pro Spülung. Und wer eine Waschmaschine anstellt, sollte das erst machen, wenn die Trommel gut gefüllt ist. Dasselbe gilt in der Küche bei der Spülmaschine. Wir bitten unsere Mitglieder, zu warten bis die Maschine voll ist und sie erst dann zu starten. Im Haushalt hilft es außerdem, Obst und Gemüse in einer Schüssel zu waschen, statt einzeln unter den laufenden Wasserhahn zu halten.
Die aktuelle Lage zeigt, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Wasser ist. Wer im Alltag spart, unterstützt nicht nur die Versorgung, sondern trägt auch dazu bei, dass weitergehende Einschränkungen vermieden werden können.